21 aktuell f

21 aktuell sw

Unser Anliegen ist es, die palliativ-hospizliche Kultur in Pflegeheimen mit entsprechenden Ansprechpartnerinnen und –partnern auszubauen.
Es bestehen schon einige auch sehr lebendige Kooperationen mit Pflegeheimen.

Die Kooperationen gestalten sich recht unterschiedlich. Je nach Pflegeheim werden wir regelmäßig bei Bedarf für ehrenamtliche Begleitungen angefragt.Auch haben wir in einigen Pflegeheimen das Personal geschult.Wir freuen uns, dass wir im April diesen Jahres mit dem AWO Seniorenzentrum am Zollhof eine Kooperationsvereinbarung in kleiner offizieller Runde unterzeichnen konnten.

Mit dem Haus Katharina Egg besteht schon seit längerem ein sehr guter Kontakt und Austausch. Derzeit begleiten dort einige ehrenamtliche Mitarbeiter*innen Bewohner*innen des Hauses. Sie besuchen ihre zu begleitende Person sehr regelmäßig, und es entstehen sehr anrührende Begegnungen. Dort haben wir im April nun auch eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Eis, Eis, Eis!

An einem sonnigen Juni-Tag war es soweit: Das Eis-Fahrrad vom Förster Max traf bimmelnd im Hof des Wohnhauses Sankt Konrad ein und trommelte alle Eis-freudigen Bewohner*innen wie Mitarbeiter*innen zusammen. Das Fahrrad hatte eine Vielfalt von köstlichen Eis-Sorten an Bord und eine gut gelaunte Eis-Frau servierte die Kugeln, ob in der Waffel, im Becher mit Löffelchen oder mit bunten Zuckerperlen. Ein Genuss und eine große Freude für alle Beteiligten!

Wir danken dem Team vom Förster Max (https://foerstermax.de) für die tolle Eis-Lieferung und wir freuen uns sehr über die lebendige Kooperation mit dem Wohnhaus Sankt Konrad! Auf weitere gemeinsame (Eis-)Jahre!

21 eiswagen foerster max

 

Die Themen der neuen BZ-Serie

Die zweiwöchige Spezial-Serie der Badischen Zeitung griff auch die Thematik der Hospizgruppe Freiburg auf. Anders als frühere Generationen sind wir im Umgang mit dem Tod weniger geübt. Auch deshalb ist es nicht leicht, über das Sterben zu sprechen.

Folgende Themen die wir gerne verlinken, erwarten Sie:

Wie Angehörige Sterbenden beistehen können

Susanne Schmid: "Wichtig ist, mit dem Menschen zu sprechen, nicht über ihn. Der Hörsinn bleibt ganz lange erhalten. Man spürt ja oft auch, was man dem sterbenen Menschen noch sagen möchte."

Wenn der Tod Berufsalltag ist

Felicitas Riede: arbeitet als Hospizbegleiterin in der ambulanten Hospizgruppe Freiburg e.V.. "Manche Dinge relativieren sich und verlieren an Bedeutung, andere werden wichtiger."

Wie man Kindern vom Sterben erzählen kann

Eltern sind oft unsicher, ob sie ihren Kindern vom Tod erzählen sollen. Doch wenn Kinder Fragen stellen über das Sterben, sollte man ihnen ehrliche Antworten geben, sagen Experten.

"Jeder Mensch trauert anders"

Wer einen geliebte Menschen verliert, empfindet große Trauer. Dieses Gefühl sei sehr wichtig, sagt die Trauerforscherin Kerstin Lammer im Interview. Und gibt Ratschläge für einen guten Umgang damit.

Welche Ängste Todkranke oft haben

Sterben in Würde: Die Freiburger Palliativmedizinerin Gerhild Becker sieht dieses Schlagwort kritisch. Im Interview erzählt sie von den Sorgen und Wünschen Schwerstkranker – und davon, was am Sterbebett manchmal an Wundern passiert.

 

 Hospiz Hände

 

Der Verein "Sicheres Freiburg" hat Menschen aus Institutionen und Vereinen zu Wort kommen lassen, die ein Herz für Freiburg und deren Bewohner*innen haben. In Interviews erzählen sie ihre persönliche Geschichte und präsentieren ihre Arbeit, von der Beraterin aus dem Bereich der Wohnungslosenhilfe bis zum Fahrschullehrer der VAG. Auch die Hospizgruppe Freiburg ist mit dabei, zum Reinhören: Link zu Youtube.

Am 6. März 2020 unterzeichneten wir in einer sehr feierlichen Runde die Kooperationsvereinbarung mit dem Haus Sankt Konrad. Das Haus Sankt Konrad ist ein Wohnhaus für Menschen mit Behinderung in Freiburg-Haslach, Träger ist der Caritasverband Freiburg-Stadt e.V. Bereits seit gut zwei Jahren besteht eine lebendige Zusammenarbeit – wir freuen uns sehr auf das weitere gemeinsame Tun!

Da die Bewohnerinnen und Bewohner des Haus Sankt Konrad derzeit auch stark von den Kontakt-Beschränkungen zur Prävention einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus betroffen sind, organisierten wir für sie am 5. Mai 2020 ein Eis-Event. Ein Eiswagen machte im Innenhof halt und verteilte leckeres Eis. Der kleine Event sorgte für Freude und der Geschmack des Eises verhalf uns, einen kurzen Moment aus dem derzeitigen beschränkten Alltag zu entfliehen.

Mit kleinen Konzerten von „draußen“ konnten wir den Bewohner*innen vom Haus Katharina Egg, Haus zur Buche und dem Ev. Stift die Welt mit Musik ins Haus bringen. Chansons, spanische Lieder, Jazz, Klassik, Walzer und Frühlingslieder zum Hören, Genießen, Mitsingen und Mitschwingen erfreuen die Menschen auf den Balkonen und Terrassen. Musik als Balsam für die Seele in Zeiten, in denen der direkte Kontakt zu den Angehörigen und anderen wichtigen Menschen unterbrochen ist.

Auch mit Abstand, ist durch die Musik, eine Begegnung möglich, die nachwirkt und den Alltag bereichert.

Vielen Dank an die Musiker*innen, die sich auf das Abenteuer einlassen auch an ungewöhnlichen Orten zu spielen – sei es zwischen den Häusern, am Rande des Fahrradweges über den Zaun hinweg oder vom Außenbalkon in die Zimmer hinein.

21 balkonkonzerte

v.l.n.r.: Diana Brkovic und Serhii Danych – Fiona Schlaich und Julia Weeda – Sonja und Guido Hölger

21 balkonkonzert

v.l.n.r.: Anita Morasch – Michael Bach